Totenkopf
12-03-2006, 08:13 PM
Daß sich die Kirchen selber aufgegeben haben, sieht man nicht zuletzt in ihrem Umgang mit anderen Religionen. Hier zeigt sich der Abgrund zwischen der missionierenden Kirche des Anfangs und den heutigen sterilen Staatskirchen.(kreuz.net) Im Jahr 2001 publizierten die ‘Evangelische Kirche im Rheinland’ und die ‘Evangelische Kirche von Westfalen’ die Broschüre „Erste Schritte wagen“.
Es geht darin um die verständnisvolle Begegnung des Christen mit dem Islam.
Der Text erklärt, daß guter Wille, viel Geduld, Gespür und Taktgefühl, Höflichkeit und Respekt von beiden Seiten für gelingende Kontakte nötig seien.
Für die Begegnung könnten folgende Dinge förderlich sein:
1. sich erkundigen, wie der Einzelne es in seinem Glauben hält, ohne es zu werten.
2. auf ein „salem aleykum“ – Friede sei mit euch – mit „aleykum salam“ zu antworten.
3. wenn während des islamischen Opferfestes Fleisch vom Opfertier geschenkt wird
4. wenn man zu den hohen religiösen Feiertagen einen Gruß schickt
5. wenn man zu Familienfeiern einlädt oder Einladungen annimmt
6. wenn man ein Kännchen mit Wasser auf der Toilette bereitstellt zur Reinigung
7. beim gemeinsamen Essen einander einladen, ein Tischgebet zu sprechen
8. beim Moscheebesuch muß man die Schuhe ausziehen, bevor ein Teppich betreten wird
9. auf der Toilette die bereitstehenden Badesandalen anzuziehen und beim Verlassen an der Schwelle wieder ausziehen
10. einen Koran oder Teile davon stets über Gürtelhöhe zu halten und nicht auf den Boden zu legen. Einen Koran nur auf Einladung hin zu berühren
11. zu warten, bis einem die Hand gereicht wird
12. wenn keine Hand gereicht wird, die rechte Hand auf die Brust legen als Zeichen der Wertschätzung.
Als „mögliche Stolpersteine“ in der Begegnung werden genannt:
Der Islam kenne religiöse Vorschriften über Speisen und kultische Reinheit.
Solche religiösen Vorschriften kenne das Christentum nicht (mehr).
In traditionsorientierten religiösen Kreisen gebe es kaum Kontakte zwischen Männern und Frauen, die nicht zur selben Familie gehören.
Zurückhaltung sei darum geboten: „Als männlicher Besucher sollte man eine Wohnung nur betreten, wenn ein Mann der Familie zu Hause ist.“
Ansonsten unterhalte man sich an der Tür.
Darum könne es sein, daß:
1. eine muslimische Frau sich zurückzieht, wenn sie einem Mann begegnet
2. ein Gruß nicht erwidert wird
3. Blickkontakt vermieden wird
4. keine Hand gereicht wird zwischen Männern und Frauen
5. Männer und Frauen getrennt sitzen
6. ein muslimisches Mädchen nicht am geschlechtergemischten Sport- und Schwimmunterricht teilnimmt
7. ein muslimisches Mädchen nicht zu Feiern darf, auf denen fremde Jungen sind
8. ein muslimisches Mädchen nicht auf Klassenfahrt zusammen mit Jungen darf.
Bei Einladungen
1. wird erst begrüßt und dann vorgestellt
2. sollte man auf Alkohol verzichten, auch am Essen selber (Saucen, Desserts!)
3. sollte man keine Produkte anbieten, in denen Schwein verarbeitet sein könnte
4. ist es zu begrüßen, wenn man Fleisch besorgt, das rituell geschlachtet wurde
5. sollte man im Ramadan vor Sonnenuntergang weder Essen noch Trinken anbieten
6. wird das Essen mit der rechten Hand zum Mund geführt, weil die linke Hand der Reinigung auf der Toilette vorbehalten ist
7. beim Betreten einer Wohnung sollte man die Schuhe ausziehen
8. kann es sein, daß die muslimische Gastgeberin bei Tisch bedient und selber später in der Küche ißt
9. sollte man das Essen deutlich beenden, weil sonst immer weiter aufgetischt wird.
10. legt man das Löffelchen über das Teeglas, wenn man keinen neuen möchte.
Guter Wille, viel Geduld, Gespür und Taktgefühl, Höflichkeit und Respekt sei von beiden Seiten nötig für eine gelingende Begegnung.
http://www.kreuz.net/article.4305.html
Es geht darin um die verständnisvolle Begegnung des Christen mit dem Islam.
Der Text erklärt, daß guter Wille, viel Geduld, Gespür und Taktgefühl, Höflichkeit und Respekt von beiden Seiten für gelingende Kontakte nötig seien.
Für die Begegnung könnten folgende Dinge förderlich sein:
1. sich erkundigen, wie der Einzelne es in seinem Glauben hält, ohne es zu werten.
2. auf ein „salem aleykum“ – Friede sei mit euch – mit „aleykum salam“ zu antworten.
3. wenn während des islamischen Opferfestes Fleisch vom Opfertier geschenkt wird
4. wenn man zu den hohen religiösen Feiertagen einen Gruß schickt
5. wenn man zu Familienfeiern einlädt oder Einladungen annimmt
6. wenn man ein Kännchen mit Wasser auf der Toilette bereitstellt zur Reinigung
7. beim gemeinsamen Essen einander einladen, ein Tischgebet zu sprechen
8. beim Moscheebesuch muß man die Schuhe ausziehen, bevor ein Teppich betreten wird
9. auf der Toilette die bereitstehenden Badesandalen anzuziehen und beim Verlassen an der Schwelle wieder ausziehen
10. einen Koran oder Teile davon stets über Gürtelhöhe zu halten und nicht auf den Boden zu legen. Einen Koran nur auf Einladung hin zu berühren
11. zu warten, bis einem die Hand gereicht wird
12. wenn keine Hand gereicht wird, die rechte Hand auf die Brust legen als Zeichen der Wertschätzung.
Als „mögliche Stolpersteine“ in der Begegnung werden genannt:
Der Islam kenne religiöse Vorschriften über Speisen und kultische Reinheit.
Solche religiösen Vorschriften kenne das Christentum nicht (mehr).
In traditionsorientierten religiösen Kreisen gebe es kaum Kontakte zwischen Männern und Frauen, die nicht zur selben Familie gehören.
Zurückhaltung sei darum geboten: „Als männlicher Besucher sollte man eine Wohnung nur betreten, wenn ein Mann der Familie zu Hause ist.“
Ansonsten unterhalte man sich an der Tür.
Darum könne es sein, daß:
1. eine muslimische Frau sich zurückzieht, wenn sie einem Mann begegnet
2. ein Gruß nicht erwidert wird
3. Blickkontakt vermieden wird
4. keine Hand gereicht wird zwischen Männern und Frauen
5. Männer und Frauen getrennt sitzen
6. ein muslimisches Mädchen nicht am geschlechtergemischten Sport- und Schwimmunterricht teilnimmt
7. ein muslimisches Mädchen nicht zu Feiern darf, auf denen fremde Jungen sind
8. ein muslimisches Mädchen nicht auf Klassenfahrt zusammen mit Jungen darf.
Bei Einladungen
1. wird erst begrüßt und dann vorgestellt
2. sollte man auf Alkohol verzichten, auch am Essen selber (Saucen, Desserts!)
3. sollte man keine Produkte anbieten, in denen Schwein verarbeitet sein könnte
4. ist es zu begrüßen, wenn man Fleisch besorgt, das rituell geschlachtet wurde
5. sollte man im Ramadan vor Sonnenuntergang weder Essen noch Trinken anbieten
6. wird das Essen mit der rechten Hand zum Mund geführt, weil die linke Hand der Reinigung auf der Toilette vorbehalten ist
7. beim Betreten einer Wohnung sollte man die Schuhe ausziehen
8. kann es sein, daß die muslimische Gastgeberin bei Tisch bedient und selber später in der Küche ißt
9. sollte man das Essen deutlich beenden, weil sonst immer weiter aufgetischt wird.
10. legt man das Löffelchen über das Teeglas, wenn man keinen neuen möchte.
Guter Wille, viel Geduld, Gespür und Taktgefühl, Höflichkeit und Respekt sei von beiden Seiten nötig für eine gelingende Begegnung.
http://www.kreuz.net/article.4305.html