Totenkopf
12-09-2006, 06:21 PM
Rom und die USA – Ein Vergleich
Das Römische Reich und die Vereinigten Staaten von Amerika – zwei Imperien von weltgeschichtlicher Bedeutung, die immer wieder gern miteinander verglichen werden.
Zu Vergleichen geradezu förmlich drängen: Entspricht die Hollywood-Unterhaltungsindustrie nicht den römischen Arenen? Hier wie dort das gleiche Prinzip von „Brot und Spiele“!
Der Militärapparat nahm bzw. nimmt nach Art und Umfang im Haushalt der beiden Weltreiche den unangefochtenen aller ersten Rang ein. Ähneln die in aller Welt verstreuten US-Militärstützpunkte nicht römischen Legionslagern?
Andererseits sucht man einen Caesar, einen Augustus, oder einen Julian unter US- amerikanischen „Staatsmännern“ vergeblich. Wer kommt diesen großen Römern auch nur annähernd gleich: der notorische Lügner Nixon, der mittelmäßige Schauspieler Reagon, oder der über pummlige Praktikantinnen stolpernde Clinton?
Der Zeitrahmen
Vom Zeitrahmen her gilt das Jahr 753 vor der Zeitwende als die Geburt Roms (Gründung der Stadt Rom). Seine größte Ausdehnung erreichte das Römische Reich unter Kaiser Trajan im Jahr 117 nach der Zeitwende. Das Jahr 476 markiert mit der Absetzung des letzten weströmischen Kaisers Romulus Augustus das Ende des eigentlichen Römischen Reiches (Sieht man einmal vom „Heiligen Römischen Reich deutscher Nation“ und vom Oströmischen Reich ab). Das Römische Imperium besaß somit eine Lebensdauer von mehr als 1.000 Jahren!
Mit der 1776 erfolgten Unabhängigkeitserklärung und den damit verbundenen Unabhängigkeitskrieg gegen die Kolonialmacht Großbritannien (1775 – 1783) tauchen die Vereinigten Staaten von Amerika das erste Mal in der Geschichte auf (zunächst 13 Teil-staaten). In den1990er Jahren erfahren die USA ihre größte Machtentfaltung: Nach dem Zerfall der Sowjetunion besitzen sie eine Weltmachtstellung, ähnlich der, wie sie Rom in der antiken Welt ausgeübt hat. Wir dürfen allerdings zuversichtlich sein, dass bereits das 21. Jahrhundert den Abstieg der USA von der Weltmacht zur Regionalmacht (also eine unter vielen) erleben wird! Das macht dann etwa 300 Jahre amerikanisches Imperium.
Die geopolitischen Anfangsbedingungen
Die Rolle der Weltmacht wurde US-Amerika sozusagen in den Schoß gelegt. Einmal als Ableger Europas von Großbritannien emanzipiert, verfügten die noch jungen Vereinigten Staaten über eine äußerst günstige geopolitische Lage: Riesige Siedlungsflächen, reich an Bodenschätzen und besiedelt von indianischen Stämmen, mit denen man ein leichtes Spiel hat. Dazu eine stetige Blutzufuhr durch weitere Einwanderer aus Europa. Weitere Landmassen gewinnt man für recht überschaubare Geldsummen, quasi im Sonderangebot, von Frankreich (Louisiana) und Russland (Alaska). Von den anderen europäischen Großmächten ist man gleich durch einen ganzen Ozean als natürliches Hindernis abgesichert. Die nächsten Nachbarn sind Mexiko, Britisch-Kanada, die Kolonialmacht Spanien (militärisch bereits bedeutungslos) und ein paar mittelamerikanische Bananenrepubliken. Es existierte auf dem gesamten amerikanischen Kontinent nicht eine Macht, die sich dazu in der Lage gesehen hätte, den USA Paroli zu bieten! Da konnte man höchstens noch über sich selber stolpern: Allein die Südstaaten, die „Konföderierten Staaten von Amerika“ hätten bei einem anderen Verlauf des Sezessionskrieges (1861 – 1865; Sezession = Loslösung des Südens von der Union) ein Gegengewicht zur Rest-USA darstellen können. Der Sezessionskrieg war gleichzeitig auch die so ziemlich einzige Härteprüfung für „Uncle Sam“.
Wie gänzlich anders gestalteten sich da die Anfangsbedingungen, unter denen der Stadtstaat Rom in das Licht der Geschichte trat:
Rom besaß keine Reichtümer, keine Bodenschätze, keine Landmassen. Seine Stärken waren eher ideeller Natur: Das römische Recht stellte für alle römischen Bürger Anreiz dar, den römischen Staat entschieden gegen seine Feinde zu verteidigen. Die Disziplin römischer Legionen ließ militärische Siege auch über zahlenmäßig überlegene Gegner zu. Das einzigartige römische Bundesgenossensystem erlaubte eine Vergrößerung der eigenen Heeresstärke durch Aufnahme anderer latinischer Stämme oder artverwandter Italiker in dasselbige, unter Beibehaltung der Hegemonie Roms innerhalb der Bundesgenossen. Der Rom ursprünglich prägende Menschentyp, das waren gesunde römische Bauernsöhne: zäh im Erdulden von Strapazen, fest verwurzelt mit der Heimatscholle, das persönliche Schicksal mit dem der Gemeinschaft verbindend, und letztlich bereit, sich für das römische Vaterland in Stücke hauen zu lassen!
Von Anfang an befand sich Rom in einem reinen Existenzkampf: Zunächst gegen die etruskische Nachbarstadt Veji (Allein dieser Kampf währte annähernd ein Jahrhundert!), dann gegen die Samniten (der „inneritalische“ Erzfeind Roms), gegen die Etrusker, gegen die Kelten im Norden Italiens, gegen die griechischen Kolonien im Süden Italiens, und schließlich gegen die See- und Handelsmacht Karthago. Dabei stand Rom mehr als nur einmal am Abgrund. Seine mühsam errungenen Siege wurden mit Strömen von Blut teuer bezahlt, und nicht etwa mit lumpigen Dollarscheinchen erschachert!
Zerstörung der ethnischen Keimzelle
So verschieden die geopolitischen „Startbedingungen“ der beiden Supermächte auch waren, so gleichen sie sich doch wieder in der Hauptursache ihres Zerfalls.
Die Grundlagen US-Amerikas wurden von den ersten Einwandererströmen aus Europa gelegt.
Diese waren ursprünglich, abgesehen von den keltischen Iren, hauptsächlich germanisch geprägt (Engländer, Deutsche, Holländer, Skandinavier). Als Folge davon, wurde Englisch die neue Landessprache, und fast wäre es Deutsch geworden. Eine weitere Folge war, die bis in die 1960´er Jahre gültige „WASP-Leitlinie“ = „White-Anglo-Saxon-Protestant“ (weiß-angelsächsisch-protestantisch), die faktisch eine Art „US-amerikanische Leitkultur“ be-deutete. Doch mit der Erhebung der Utopie einer „multikulturellen Gesellschaft“ zum Dogma, wurden auch die letzten Sicherheitsventile ausgehebelt. Eine verstärkte Zuwanderung von Nicht-Europäern mit entsprechend hoher Geburtenrate lässt die geburtenschwachen Weißen zunehmend zur Minderheit werden: Im Jahr 2000 sank der Anteil der Weißen an der Gesamt- bevölkerung im bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat Kalifornien bereits unter 50 %.
Bis 2030 dürfte sich diese Entwicklung landesweit in der gesamten USA vollzogen haben.
(Dann heißt es für die Indianer: „Bitte ein bisschen zusammenrücken, damit die letzten Weißen auch noch ein Plätzchen im Reservat bekommen!“)
Während einerseits die Zahl weißer Leistungsträger zusehends dahinschmilzt, betreibt die US-Administration, zur Aufrechterhaltung ihrer imperialen Ambitionen, noch zusätzlich Raubbau an der landeseigenen Infrastruktur: Gigantische Dollarsummen fließen in den Militärhaushalt, gleichzeitig aber lässt man Schulen, Krankenhäuser, Straßen, Stromnetze usw. zerfallen.
Der Untergang der USA – Wir werden ihn alle noch erleben!!!
Die latinischen Stämme Mittelitaliens waren die ethnische Keimzelle Roms.
Ihr Siedlungsraum wurde kontinuierlich durch das Anlegen von Bürgerkolonien in ganz Italien, und später durch überseeische Kolonisation darüber hinaus (z.B. Spanien, Südgallien, und Nordafrika), verbreitert. Mit der Ausbreitung des Sklavenunwesen und der Verdrängung römischer Kleinbauern durch ausufernden Großgrundbesitz (die sogenannten Latifundien, auf denen in der Regel nur billige Sklaven arbeiteten), vollzog sich in Italien eine verhängnisvolle Fehlentwicklung:
Auf ganzen Landstrichen waren Sklaven aus allen Teilen des Imperiums anzutreffen, aber eben keine freien römischen Bauern. So sah schon Julius Caesar sich gezwungen, eine Vorschrift zu erlassen, die Besitzern großer Wanderherden vorschrieb, neben den Sklaven zu einem Drittel auch Freigeborene aus der römischen Landbevölkerung zu beschäftigen.
Keine potenziellen römischen Wehrpflichtigen – keine römischen Legionäre! In der späten Kaiserzeit bildeten Germanen das Rückgrat der römischen Armee.
Dagegen erlitt die römische Elite in den Wirren der Bürgerkriege Verluste, von denen sie sich nie wieder erholen sollte. Allein den „Proskriptionen“ (= Erstellung von Personenlisten, die die Namen derer enthalten, die der Tötung und der Einziehung des gesamten Besitzes anheim fallen sollen) unter Sulla fallen etwa 4.700 Angehörige der römischen Aristokratie zum Opfer.
Im Jahr 18 vor der Zeitwende unternimmt Kaiser Augustus den Versuch, den römischen Adel wieder „aufzuforsten“: Per Gesetzgebung werden Angehörige des Senatoren- und des Ritterstandes innerhalb bestimmter Altersgrenzen zur Ehe bzw. Kinderzeugung verpflichtet.
Ein vergeblicher Versuch! Keine römischen Aristokraten – keine römischen Kaiser!
Mit dem Aussterben des julisch-claudischen Herscherhauses (letzter Regent war Nero) haben fortan römische Kaiser mit römischer Herkunft Seltenheitswert. Dafür tummeln sich unter den späteren Caesaren der Phönizier Septimius Severus, der Syrer Elagabal, der Araber Philippus Arabs usw.
Im Jahr 212 nach der Zeitwende verleiht der Brudermörder und Nicht-Römer Caracalla das römische Vollbürgerrecht an alle freien Bewohner des gesamten Imperiums (Augustus hatte von der Verleihung des Bürgerrechtes noch höchst sparsam Gebrauch gemacht).
Das „Völkerchaos“ wird zum Gesetz erhoben!
Die Biologie hat das eine Imperium dahingerafft, das andere wird folgen!
Einem Einfaltspinsel, wie dem amtierenden US-Präsidenten, ist es wohl kaum zuzutrauen, aus der Geschichte Roms die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Daniel Hubert
Das Römische Reich und die Vereinigten Staaten von Amerika – zwei Imperien von weltgeschichtlicher Bedeutung, die immer wieder gern miteinander verglichen werden.
Zu Vergleichen geradezu förmlich drängen: Entspricht die Hollywood-Unterhaltungsindustrie nicht den römischen Arenen? Hier wie dort das gleiche Prinzip von „Brot und Spiele“!
Der Militärapparat nahm bzw. nimmt nach Art und Umfang im Haushalt der beiden Weltreiche den unangefochtenen aller ersten Rang ein. Ähneln die in aller Welt verstreuten US-Militärstützpunkte nicht römischen Legionslagern?
Andererseits sucht man einen Caesar, einen Augustus, oder einen Julian unter US- amerikanischen „Staatsmännern“ vergeblich. Wer kommt diesen großen Römern auch nur annähernd gleich: der notorische Lügner Nixon, der mittelmäßige Schauspieler Reagon, oder der über pummlige Praktikantinnen stolpernde Clinton?
Der Zeitrahmen
Vom Zeitrahmen her gilt das Jahr 753 vor der Zeitwende als die Geburt Roms (Gründung der Stadt Rom). Seine größte Ausdehnung erreichte das Römische Reich unter Kaiser Trajan im Jahr 117 nach der Zeitwende. Das Jahr 476 markiert mit der Absetzung des letzten weströmischen Kaisers Romulus Augustus das Ende des eigentlichen Römischen Reiches (Sieht man einmal vom „Heiligen Römischen Reich deutscher Nation“ und vom Oströmischen Reich ab). Das Römische Imperium besaß somit eine Lebensdauer von mehr als 1.000 Jahren!
Mit der 1776 erfolgten Unabhängigkeitserklärung und den damit verbundenen Unabhängigkeitskrieg gegen die Kolonialmacht Großbritannien (1775 – 1783) tauchen die Vereinigten Staaten von Amerika das erste Mal in der Geschichte auf (zunächst 13 Teil-staaten). In den1990er Jahren erfahren die USA ihre größte Machtentfaltung: Nach dem Zerfall der Sowjetunion besitzen sie eine Weltmachtstellung, ähnlich der, wie sie Rom in der antiken Welt ausgeübt hat. Wir dürfen allerdings zuversichtlich sein, dass bereits das 21. Jahrhundert den Abstieg der USA von der Weltmacht zur Regionalmacht (also eine unter vielen) erleben wird! Das macht dann etwa 300 Jahre amerikanisches Imperium.
Die geopolitischen Anfangsbedingungen
Die Rolle der Weltmacht wurde US-Amerika sozusagen in den Schoß gelegt. Einmal als Ableger Europas von Großbritannien emanzipiert, verfügten die noch jungen Vereinigten Staaten über eine äußerst günstige geopolitische Lage: Riesige Siedlungsflächen, reich an Bodenschätzen und besiedelt von indianischen Stämmen, mit denen man ein leichtes Spiel hat. Dazu eine stetige Blutzufuhr durch weitere Einwanderer aus Europa. Weitere Landmassen gewinnt man für recht überschaubare Geldsummen, quasi im Sonderangebot, von Frankreich (Louisiana) und Russland (Alaska). Von den anderen europäischen Großmächten ist man gleich durch einen ganzen Ozean als natürliches Hindernis abgesichert. Die nächsten Nachbarn sind Mexiko, Britisch-Kanada, die Kolonialmacht Spanien (militärisch bereits bedeutungslos) und ein paar mittelamerikanische Bananenrepubliken. Es existierte auf dem gesamten amerikanischen Kontinent nicht eine Macht, die sich dazu in der Lage gesehen hätte, den USA Paroli zu bieten! Da konnte man höchstens noch über sich selber stolpern: Allein die Südstaaten, die „Konföderierten Staaten von Amerika“ hätten bei einem anderen Verlauf des Sezessionskrieges (1861 – 1865; Sezession = Loslösung des Südens von der Union) ein Gegengewicht zur Rest-USA darstellen können. Der Sezessionskrieg war gleichzeitig auch die so ziemlich einzige Härteprüfung für „Uncle Sam“.
Wie gänzlich anders gestalteten sich da die Anfangsbedingungen, unter denen der Stadtstaat Rom in das Licht der Geschichte trat:
Rom besaß keine Reichtümer, keine Bodenschätze, keine Landmassen. Seine Stärken waren eher ideeller Natur: Das römische Recht stellte für alle römischen Bürger Anreiz dar, den römischen Staat entschieden gegen seine Feinde zu verteidigen. Die Disziplin römischer Legionen ließ militärische Siege auch über zahlenmäßig überlegene Gegner zu. Das einzigartige römische Bundesgenossensystem erlaubte eine Vergrößerung der eigenen Heeresstärke durch Aufnahme anderer latinischer Stämme oder artverwandter Italiker in dasselbige, unter Beibehaltung der Hegemonie Roms innerhalb der Bundesgenossen. Der Rom ursprünglich prägende Menschentyp, das waren gesunde römische Bauernsöhne: zäh im Erdulden von Strapazen, fest verwurzelt mit der Heimatscholle, das persönliche Schicksal mit dem der Gemeinschaft verbindend, und letztlich bereit, sich für das römische Vaterland in Stücke hauen zu lassen!
Von Anfang an befand sich Rom in einem reinen Existenzkampf: Zunächst gegen die etruskische Nachbarstadt Veji (Allein dieser Kampf währte annähernd ein Jahrhundert!), dann gegen die Samniten (der „inneritalische“ Erzfeind Roms), gegen die Etrusker, gegen die Kelten im Norden Italiens, gegen die griechischen Kolonien im Süden Italiens, und schließlich gegen die See- und Handelsmacht Karthago. Dabei stand Rom mehr als nur einmal am Abgrund. Seine mühsam errungenen Siege wurden mit Strömen von Blut teuer bezahlt, und nicht etwa mit lumpigen Dollarscheinchen erschachert!
Zerstörung der ethnischen Keimzelle
So verschieden die geopolitischen „Startbedingungen“ der beiden Supermächte auch waren, so gleichen sie sich doch wieder in der Hauptursache ihres Zerfalls.
Die Grundlagen US-Amerikas wurden von den ersten Einwandererströmen aus Europa gelegt.
Diese waren ursprünglich, abgesehen von den keltischen Iren, hauptsächlich germanisch geprägt (Engländer, Deutsche, Holländer, Skandinavier). Als Folge davon, wurde Englisch die neue Landessprache, und fast wäre es Deutsch geworden. Eine weitere Folge war, die bis in die 1960´er Jahre gültige „WASP-Leitlinie“ = „White-Anglo-Saxon-Protestant“ (weiß-angelsächsisch-protestantisch), die faktisch eine Art „US-amerikanische Leitkultur“ be-deutete. Doch mit der Erhebung der Utopie einer „multikulturellen Gesellschaft“ zum Dogma, wurden auch die letzten Sicherheitsventile ausgehebelt. Eine verstärkte Zuwanderung von Nicht-Europäern mit entsprechend hoher Geburtenrate lässt die geburtenschwachen Weißen zunehmend zur Minderheit werden: Im Jahr 2000 sank der Anteil der Weißen an der Gesamt- bevölkerung im bevölkerungsreichsten US-Bundesstaat Kalifornien bereits unter 50 %.
Bis 2030 dürfte sich diese Entwicklung landesweit in der gesamten USA vollzogen haben.
(Dann heißt es für die Indianer: „Bitte ein bisschen zusammenrücken, damit die letzten Weißen auch noch ein Plätzchen im Reservat bekommen!“)
Während einerseits die Zahl weißer Leistungsträger zusehends dahinschmilzt, betreibt die US-Administration, zur Aufrechterhaltung ihrer imperialen Ambitionen, noch zusätzlich Raubbau an der landeseigenen Infrastruktur: Gigantische Dollarsummen fließen in den Militärhaushalt, gleichzeitig aber lässt man Schulen, Krankenhäuser, Straßen, Stromnetze usw. zerfallen.
Der Untergang der USA – Wir werden ihn alle noch erleben!!!
Die latinischen Stämme Mittelitaliens waren die ethnische Keimzelle Roms.
Ihr Siedlungsraum wurde kontinuierlich durch das Anlegen von Bürgerkolonien in ganz Italien, und später durch überseeische Kolonisation darüber hinaus (z.B. Spanien, Südgallien, und Nordafrika), verbreitert. Mit der Ausbreitung des Sklavenunwesen und der Verdrängung römischer Kleinbauern durch ausufernden Großgrundbesitz (die sogenannten Latifundien, auf denen in der Regel nur billige Sklaven arbeiteten), vollzog sich in Italien eine verhängnisvolle Fehlentwicklung:
Auf ganzen Landstrichen waren Sklaven aus allen Teilen des Imperiums anzutreffen, aber eben keine freien römischen Bauern. So sah schon Julius Caesar sich gezwungen, eine Vorschrift zu erlassen, die Besitzern großer Wanderherden vorschrieb, neben den Sklaven zu einem Drittel auch Freigeborene aus der römischen Landbevölkerung zu beschäftigen.
Keine potenziellen römischen Wehrpflichtigen – keine römischen Legionäre! In der späten Kaiserzeit bildeten Germanen das Rückgrat der römischen Armee.
Dagegen erlitt die römische Elite in den Wirren der Bürgerkriege Verluste, von denen sie sich nie wieder erholen sollte. Allein den „Proskriptionen“ (= Erstellung von Personenlisten, die die Namen derer enthalten, die der Tötung und der Einziehung des gesamten Besitzes anheim fallen sollen) unter Sulla fallen etwa 4.700 Angehörige der römischen Aristokratie zum Opfer.
Im Jahr 18 vor der Zeitwende unternimmt Kaiser Augustus den Versuch, den römischen Adel wieder „aufzuforsten“: Per Gesetzgebung werden Angehörige des Senatoren- und des Ritterstandes innerhalb bestimmter Altersgrenzen zur Ehe bzw. Kinderzeugung verpflichtet.
Ein vergeblicher Versuch! Keine römischen Aristokraten – keine römischen Kaiser!
Mit dem Aussterben des julisch-claudischen Herscherhauses (letzter Regent war Nero) haben fortan römische Kaiser mit römischer Herkunft Seltenheitswert. Dafür tummeln sich unter den späteren Caesaren der Phönizier Septimius Severus, der Syrer Elagabal, der Araber Philippus Arabs usw.
Im Jahr 212 nach der Zeitwende verleiht der Brudermörder und Nicht-Römer Caracalla das römische Vollbürgerrecht an alle freien Bewohner des gesamten Imperiums (Augustus hatte von der Verleihung des Bürgerrechtes noch höchst sparsam Gebrauch gemacht).
Das „Völkerchaos“ wird zum Gesetz erhoben!
Die Biologie hat das eine Imperium dahingerafft, das andere wird folgen!
Einem Einfaltspinsel, wie dem amtierenden US-Präsidenten, ist es wohl kaum zuzutrauen, aus der Geschichte Roms die richtigen Schlüsse zu ziehen.
Daniel Hubert